Diese Dokumentation dient ausschließlich zu Bildungszwecken. Alle gezeigten IP-Adressen, Netzwerkkonfigurationen und LWI-Einträge sind rein fiktiv und wurden nur zur Veranschaulichung verwendet. Sie spiegeln keine realen Systeme oder Netzwerke wider.
Diese Inhalte sollen helfen, die theoretischen Konzepte von DHCP, DNS, Proxmox und anderen Netzwerk-Technologien besser zu verstehen.
1.1 Material:
Abbildung 1: Terra-Server Vorderseite
Abbildung 2: Terra-Server hinten
1.2 Schrittdurchführung:
Auf meinem Server war es so, dass ich den USB-Stick reingesteckt habe und es ganz von alleine das Installationsmedium erkannte. Von dort aus führte ich diese Schritte aus, die man auf den Bildern erkennen kann.
Abbildung 3: Versionsauswahl des Windows Server 2019 Installations-Tool
Abbildung 4: Benutzer und Kennwort beim Server einrichten
Abbildung 5: Sperrbildschirm des Windows-Servers
Ab diesem Punkt bin ich automatisch zum Server-Manager weitergeleitet, wo ich dann in Zukunft diverse Servereinstellungen anpassen kann.
Abbildung 6: Startbildschirm des Windows-Servers
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) ist ein Netzwerkprotokoll, das die automatische Zuweisung von IP-Adressen und anderen Netzwerkkonfigurationen an Geräte in einem Netzwerk ermöglicht. Ein DHCP-Server verwaltet einen Pool von IP-Adressen und weist sie Geräten dynamisch zu, wenn sie mit dem Netzwerk verbunden werden. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, IP-Adressen manuell zu konfigurieren, was die Netzwerkverwaltung erleichtert. DHCP-Clients senden Anfragen an den DHCP-Server, um Konfigurationsinformationen zu erhalten, und der Server antwortet, indem er die erforderlichen Informationen bereitstellt. Durch die Verwendung von DHCP können Netzwerkkonfigurationen effizient verwaltet und IP-Adresskonflikte vermieden werden.
Abbildung 7: Bildliche Darstellung von DHCP
DHCP ist nützlich, um die Netzwerkadministration zu vereinfachen, die Anzahl der benötigten IP-Adressen zu reduzieren und die effiziente Handhabung von IP-Adressänderungen für Clients zu ermöglichen. Es ermöglicht die zentrale und automatisierte Konfiguration von TCP/IP, die Definition von Konfigurationen aus einer zentralen Position und die Zuweisung eines vollen Satzes zusätzlicher TCP/IP-Konfigurationswerte. Darüber hinaus erleichtert es die konsistente Zuweisung einer einzelnen IP-Adresse an einen einzelnen DHCP-Client.
Fehlende IP-Adressen und Netzwerkfehler:
Fehler bei der IP-Adresszuweisung unter DHCP:
DHCP-Serverfehler und -lösungen:
Abbildung 8: In dem Fall erhielt der Client eine APIPA Adresse
Adressierungskonzept:
DHCP-Server:
Abbildung 9: Netzwerkkarte 1 Konfiguration
DNS-Server:
10: Netzwerkkarte 2 Konfiguration
Um einen DHCP-Server auf einem Windows basierten Server zu konfigurieren, sind mehrere Schritte notwendig, um diese durchzuführen:
Zuerst muss der DHCP-Dienst auf dem Windows-Server installiert werden.
Abbildung 11: Rollen und Features hinzufügen
Dazu geht man zu «Verwalten» dann zu «Rollen und Features hinzufügen». Sobald man diesen Button anwählt, kann man den DHCP-Dienst installieren.
Abbildung 12: DHCP-Server auswählen und installieren
Dies benötigt eine gewisse Zeit, damit der Dienst installiert wird. Anschliessend kann man dann mit der Konfiguration des DHCP weiter machen.
Nun kann man nach der Installation des DHCP-Dienstes mit der Konfiguration anfangen.
Als erstes geht man zum «Server-Manager» und navigiert man unter «Tools» und sucht nach «DHCP».
Abbildung 13: DHCP-Verwaltungstools finden unter "Tools"
Als nächstes taucht ein kleines Fenster auf, welches die Verwaltung des DHCP-Dienstes darstellen soll und navigiert bis zum Bereich «IPv4», wenn man einen Doppelklick auf dem Server-Symbol ausgeführt hat. Anschliessend führt man einen Rechtsklick aus und erstellt einen neuen Bereich.
Abbildung 14: DHCP-Server neuen Bereich erstellen
Danach kommt der Konfigurationsassistent (Noch ein kleines Fenster), welches beim Instruieren der DHCP-Konfigurationen hilft. Ab diesem Punkt werden folgende Parameter konfiguriert:
Abbildung 15: DHCP-Bereich benennen
Danach kommt ein weiterer Schritt, wo dann den IP-Bereich für das definiert.
Abbildung 16: Ausgeschlossene IP-Adressen hinzufügen
Abbildung 17: Leasetime einer IP-Adresse definieren
Abbildung 18: Standardgateway beim DHCP-Server konfigurieren
Abbildung 19: DNS beim DHCP-Server konfigurieren
Sobald diese Konfigurationsparameter konfiguriert wurden, sollte der DHCP-Server fertig konfiguriert sein, aber wir wissen noch nicht, ob der DHCP-Server funktioniert. Das bleibt noch die offene Frage.
Eine Reservierung macht man auf dem DHCP-Server unter «Reservierungen». Von dort aus muss man dann die IP-Adresse für den Client definieren und die MAC-Adresse des Geräts eingeben.
Nun, da der DHCP-Server endlich konfiguriert wurde, ist es an der Zeit es mit dem Client auszutesten.
WICHTIGE INFO: Da dies nur eine Anleitung ist, hatte ich vorher nicht beschrieben, welches jetzt der richtige IP-Bereich ist. Für das Testen benutzte ich den Bereich 192.168.8.10 – 192.168.8.50. Für den Client möchte ich, dass er die IP-Adresse 192.168.8.15 erhält.... Auf dem Server: Für das Testen des DHCP-Servers, machen wir eine Reservierung für den Client, damit er die IP-Adresse 192.168.8.15 erhält. Dazu geht man zu «DHCP» und navigiert zu «IPv4» und führt einen Rechtsklick zum Tab «Reservierungen» aus. Dann macht man eine neue Reservierung. Dazu benennt man das Gerät, welches eine Reservierung erhalten soll und die entsprechende MAC-Adresse zum Gerät.
Auf dem Client: Auf dem Client geht man zu «Systemsteuerung» und navigiert zu «Netzwerk- und Freigabecenter» und daraufhin auf Adaptereinstellungen.
Abbildung 20: Systemsteuerung Netzwerkeinstellungen öffnen
Abbildung 21: "Netzwerk und Freigabecenter" öffnen
Abbildung 22: "Adaptereinstellungen" öffnen
Gehe dazu auf den entsprechenden Netzwerkadapter (Netzwerkkarte) und klicke «Eigenschaften». Ab diesem Punkt, gehe zu «IPv4» und stelle sicher, dass der DHCP auf automatisch eingestellt ist.
Abbildung 23: Adaptereinstellungen Netzwerkkarte und Eigenschaften wählen
Abbildung 24: IPv4 wählen und Eigenschaften öffnen
Abbildung 25: DHCP automatisch umstellen bei IPv4 Einstellungen
Um den Test auszuführen, verbinde den Client mit dem Server (was in diesem Fall ein Laptop, welches mit einem Ethernet Kabel mit dem Server verbunden ist) und starte «cmd». Sobald dies getan wurde, gebe «ipconfig /all» in der Befehlszeile ein, um alle Informationen von allen Netzwerkadapter des Clients anzuzeigen. In cmd kann man dann herausfinden, dass die reservierte IP-Adresse für den Client korrekt vergeben wurde. In dem Fall wäre das die IP-Adresse «192.168.8.15».
Abbildung 26: "ipconfig /all" beim Client testen
Richtige Konfiguration des DHCP-Servers: Man soll dabei beachten, dass wenn man eine Reservierung für einen Client macht, die MAC-Adresse richtig abschreibt.
Das Domain Name System (DNS) ist ein System, das verwendet wird, um Domainnamen wie "example.com" in die entsprechenden IP-Adressen umzuwandeln, die von Computern zum Auffinden von Ressourcen im Internet verwendet werden.
Abbildung 27: Bildliche Darstellung DNS
DNS ist entscheidend für das Funktionieren des Internets, da es die Benennung von Geräten und Diensten erleichtert, indem es menschenlesbare Namen in IP-Adressen übersetzt. Dadurch wird die Verwendung von IP-Adressen, die für Menschen schwer zu merken sind, vermieden und die Benutzerfreundlichkeit verbessert.
Abbildung 28: Darstellung, wie DNS im Betrieb funktioniert
"DNS-Server antwortet nicht":
Datensammlung zur Fehlerbehebung:
DHCP-DNS-Integration:
Um einen DNS-Server auf einem Windows basierten Server zu konfigurieren, sind mehrere Schritte notwendig, um diese erledigen:
Zuerst muss der DNS-Dienst auf dem Windows-Server installiert werden. Dazu geht man zu «Verwalten» und dann zu «Rollen und Features hinzufügen». Dann poppt ein Menü auf, wo wir dann den DNS-Dienst zum Server hinzufügen können. Einfach nur «DNS-Dienst» auswählen und dann wird es schon installiert.
Abbildung 29: Rollen und Features hinzufügen
Abbildung 30: DNS-Dienst installieren
Da der DNS-Dienst nun auf dem Server installiert wurde, kann man weiter mit der Konfiguration machen. Als erstes sollte man unter «Systemsteuerung» die zweite Netzwerkkarte für den DNS konfigurieren, einfach eine andere Adresse wie «192.168.8.2» wählen (In dem Fall für mein DNS-Server-Projekt).
Abbildung 31: Zweite Netzwerkkarte für DNS umkonfigurieren
Danach führt man ein Rechtsklick zum Serversymbol und wählt «DNS-Server konfigurieren» und dann kann man mir der Konfiguration des DNS loslegen.
Für dieses Projekt mache ich einen Forward und eine Reverse-Lookup-Zone. Für ein kleineres Netzwerk ist nur eine Forward-Lookup-Zone empfohlen, doch in dieser Dokumentation zeige ich, wie man sie beide erstellt.
Abbildung 32: DNS-Verwaltungstool öffnen
Abbildung 33: Auswahl für Konfiguration der Forward und Reverse-Lookup-Zone
Bei der Erstellung von Forward/Reverse-Lookup Zone, kann man auswählen, wie man den DNS-Server konfigurieren will.
Wenn man zuerst die Forward-Lookup-Zone erstellt, sollte man auf ja drücken und dann sollte man eine Primäre Zone draus erstellen.
Abbildung 34: Primäre-Zone für Forward-Lookup-Zone erstellen
Nachdem eine Wahl gewählt wurde, kann man auch die Domänenname für den DNS-Server definieren.
Abbildung 35: DNS-Domäne festlegen für die Forward-Lookup-Zone
Abbildung 36: Fertigstellung der DNS-Domäne für Forward-Lookup-Zone
Dann sollte ein weiteres Fenster auftauchen, indem man auswählen sollte, ob man «Dynamische Updates» zulassen sollte oder nicht.
Bedeutung dieses Tabs: Bei DNS geht es um die Namensauflösung von Namen zu IP-Adressen und damals war das Problem, dass man die IP-Adressen immer manuell eintippen musste, damit man eine Namensauflösung machen musste, doch hier kann man auswählen, falls ein Client einen Namensauflösung machen will, die IP-Adresse automatisch zu dieser «hosts» Liste hinzugefügt wird.
Abbildung 37: Nicht sichere und sichere dynamische Updates zulassen für Forward-Lookup-Zone
Nachdem man mit den «Dynamischen Updates» fertig ist, kann man dann mit der Reverse-Lookup Zone weiter machen. Bestätige mit der Aktion «Ja, eine Reverse-Lookupzone erstellen?», um eine Reverse-Lookup-Zone zu erstellen. Nachdem diese Aktion gewählt wurde, wähle dann im nächsten Schritt «IPv4-Reverse-Lookupzone» aus, damit die reverse-Lookupzone aus einer IPv4 Adresse beseht. Denn wenn man eine Adresse aus IPv6 erstellen würde, wäre das zwar auch möglich, aber für einen Anfänger im Thema Netzwerk extrem aufwendig und kompliziert. Dafür wäre zuerst IPv4 besser geeignet.
Abbildung 38: Reverse-Lookup-Zone für DNS-Server
Abbildung 39: IPv4 für DNS-Reverse-Lookup-Zone auswählen
Nachdem die Auswahl mit der IPv4 gewählt wurde, muss man nur noch eine Reverse-Lookup-Zone mit einer IPv4 Adresse erstellen. So sieht dies dann ungefähr aus:
Abbildung 40: Reverse-Lookup-Zone mit IPv4-Adresse erstellen
Sobald dann die Reverse-Lookup-Zone konfiguriert wurde, taucht wieder die Option auf, dass man die «Dynamische Updates» zulassen sollte oder nicht. Hier kann man wie im vorherigen Schritt, die gleiche Aktion auswählen:
Abbildung 41: Nicht sichere und sichere, dynamische Updates zulassen für Reverse-Lookzp-Zone
Begründung: Durch die Auswahl der Option "Nicht sichere und sichere Dynamische Updates zulassen" bei der DNS-Konfiguration auf dem Server wird ermöglicht, dass sowohl unsichere als auch sichere DNS-Updates durchgeführt werden können.
Nachdem dynamische Updates konfiguriert wurden, kann man auswählen, an welche DNS-Server Anfragen weitergeleitet werden sollen. Alternativ kann man festlegen, dass keine Weiterleitung erfolgt.
Abbildung 42: Weiterleitung für DNS-Server konfigurieren
Ein kleines PC-Symbol signalisiert die Suche nach Stammhinweisen. Diese Funktion ist nur aktiv, wenn der Server eine aktive Internetverbindung besitzt.
Abbildung 43: DNS-Server sucht nach Stanmmhinweisen
Mit einem Klick auf "Fertig stellen" wird die Konfiguration abgeschlossen.
Abbildung 44: Fertigstellung des DNS-Konfigurationsassistenten
Nach Abschluss des Assistenten sind die Forward- und Reverse-Lookup-Zonen zwar erstellt, aber noch nicht vollständig konfiguriert. Die folgenden Schritte sind notwendig, um die Konfiguration abzuschliessen.
Navigiere zur erstellten Forward-Lookup-Zone (z.B. "Test2.local"). Durch einen Rechtsklick und die Auswahl von "Neuer Host (A oder AAAA)..." kann ein neuer Hosteintrag erstellt werden.
Abbildung 45: Rechtsklick-Fenster zum Host erstellen für Forward-Lookup-Zone
Im folgenden Dialogfenster gib den gewünschten Hostnamen ein (dieser kann frei gewählt werden). Definiere den vollqualifizierten Domänennamen (FQDN) und die zugehörige IP-Adresse des DNS-Servers.
Abbildung 46: Host Konfiguration für Forward-Lookup-Zone
Nach erfolgreicher Konfiguration wird eine Meldung angezeigt, die die erfolgreiche Erstellung des Hosteintrags bestätigt.
Abbildung 47: Erfolgreiche Meldung für Hosteintrag
Die Forward-Lookup-Zone ist nun konfiguriert. Im nächsten Schritt wird die Reverse-Lookup-Zone eingerichtet.
Klicke mit der rechten Maustaste auf die Reverse-Lookup-Zone (z.B. "8.168.192.in-addr.arpa") und wähle "Neuen Eintrag erstellen".
Scrolle im folgenden Fenster nach unten und wähle "Zeiger (PTR)".
Abbildung 48: PTR-Eintrag in der Reverse-Lookup-Zone erstellen
Ein PTR-Eintrag (Pointer Record) ordnet eine IP-Adresse einem Hostnamen zu. Er wird für die Reverse-DNS-Auflösung verwendet.
Die Konfiguration eines PTR-Eintrags ähnelt der Konfiguration der Forward-Lookup-Zone.
Am Ende sollte die Reverse-Lookup-Zone einen Eintrag ähnlich dem folgenden enthalten:
Abbildung 49: PTR-Einträge und andere wichtige Konfigurationsparameter für die Reverse-Lookup-Zone
Der DNS-Server ist nun vollständig konfiguriert. Die Namensauflösung sollte mit dem Befehl
nslookup funktionieren.
Abbildung 50: "nslookup"-Befehl auf dem Server ausgeführt
Um die DNS-Funktionalität zu testen, verwende den Befehl nslookup in der Kommandozeile. Gib
zuerst nslookup ein. Daraufhin wird der verwendete DNS-Server angezeigt.
Durch Eingabe der IP-Adresse des DNS-Servers (z.B. 192.168.8.3) sollte der zugehörige Hostname und die IP-Adresse angezeigt werden.
Abbildung 24: nslookup Befehl auf dem Server
Dieser Fehler tritt auf, wenn der DNS-Server keine Informationen über Stammhinweise (Root Hints) besitzt, die für die Namensauflösung im Internet erforderlich sind.
Bedeutung: Ohne Stammhinweise kann der DNS-Server keine externen Domänen auflösen.
Lösung: Stelle sicher, dass der DNS-Server eine funktionierende Internetverbindung hat und die Stammhinweise korrekt konfiguriert sind. Die Stammhinweise können manuell hinzugefügt oder automatisch vom Internet bezogen werden.
Abbildung 25: Fehlermeldung "Keine Stammhinweise gefunden"
Dieser Fehler deutet auf eine fehlerhafte Konfiguration des DNS-Servers hin, die zu Problemen bei der Namensauflösung führt.
Bedeutung: Eine falsche Konfiguration kann dazu führen, dass der DNS-Server falsche oder keine Antworten liefert.
Lösung: Überprüfe die DNS-Einträge, die DNS-Weiterleitung, die IP-Konfiguration und die DNS-Servereinstellungen. Stelle sicher, dass alle Einstellungen korrekt sind und mit den Anforderungen des Netzwerks übereinstimmen.
Abbildung 51: Fehlermeldung, dass keine Stammhinweise gefunden werden können
Die Forward- und Reverse-Lookup-Zonen müssen korrekt konfiguriert sein, um eine erfolgreiche Namensauflösung zu gewährleisten.
Bedeutung: Fehlerhafte Zonen können dazu führen, dass Hostnamen nicht in IP-Adressen oder umgekehrt aufgelöst werden können.
Lösung: Erstelle einen Hosteintrag (A oder AAAA) in der Forward-Lookup-Zone und einen PTR-Eintrag in der Reverse-Lookup-Zone. Stelle sicher, dass die Einträge korrekt auf die IP-Adressen und Hostnamen verweisen.
Ein Druckdienst (Print Server) ermöglicht die zentrale Verwaltung von Druckaufträgen in einem Netzwerk. Benutzer können Dokumente und Bilder an einen Drucker senden, der vom Druckdienst verwaltet wird.
Ein Druckdienst optimiert die Nutzung von Druckressourcen im Netzwerk. Er überwacht Druckaufträge, verwaltet Druckerwarteschlangen (Spooler) und bietet zentrale Konfigurationsmöglichkeiten.
Veraltete, inkompatible oder beschädigte Druckertreiber können zu Fehlfunktionen führen.
Lösung: Aktualisiere oder installiere den Druckertreiber neu. Du findest die Treiber im Geräte-Manager oder auf der Website des Druckerherstellers.
Der Drucker ist nicht richtig mit dem Netzwerk verbunden.
Lösung: Überprüfe die Netzwerkverbindung des Druckers. Stelle sicher, dass der Drucker eine gültige IP-Adresse hat und der richtige Port konfiguriert ist. Überprüfe, ob der Drucker eingeschaltet ist.
Falsche Einstellungen in der Druckerwarteschlange, Berechtigungen oder Freigaben.
Lösung: Überprüfe und passe die Druckereinstellungen an. Aktualisiere die Berechtigungen und überprüfe die Freigabe im Netzwerk.
Öffne den "Server-Manager" und wähle "Rollen und Features hinzufügen".
Abbildung 52: Installation Druckdienst beim Windows-Server
Finde die IP-Adresse des Druckers heraus. Verbinde den Drucker mit dem Router und dem Server. Die IP-Adresse (z.B. "192.168.8.6") findest du in den Netzwerkeinstellungen des Druckers.
Gehe zu "Tools" und wähle "Druckverwaltung".
Abbildung 53: Druckverwaltung unter "Tools" im Server-Manager
Klicke mit der rechten Maustaste auf das Serversymbol und wähle "Drucker hinzufügen".
Abbildung 54: Druckerverwaltungsmenü Drucker hinzufügen
Wähle "TCP/IP" als Druckerart, gib die IP-Adresse des Druckers ein. Der Server sollte den Drucker automatisch erkennen und den Treiber installieren.
Abbildung 55: IP-Option auswählen
Abbildung 56: IP-Adresse des Druckers mit automatischer Erkennung
Abbildung 57: Drucker automatisch erkannt durch "Automatische Erkennung"
Abbildung 58: Sämtliche Informationen zum Drucker beim Server erhalten
Abbildung 59: Fertigstellung des Konfigurationsasisstenten zum Druckerdienst
Führe einen Testdruck durch, um die Funktion des Druckdienstes zu überprüfen. Klicke auf "Testseite
drucken".
Beim Server kann man ebenfalls die Druckerwarteschleife sehen, um zu sehen, was aktuell von wem im Netzwerk
ausgedruckt wird. In diesem Fall noch nichts.
Abbildung 60: Warteschleife des hinzugefügten Druckers
Passe die Druckkonfiguration auf dem Client an.
Abbildung 61: Drucker auswählen beim Drucken
Danach erfolgte ein Testdruck, wo auch das entsprechende Dokument ausgedruckt wurde.
Abbildung 62: Beweis für das ausgedruckte Test-Dokument
WICHTIG: Der Client muss sich im selben Netzwerk wie der Drucker und der Server befinden und DHCP aktiviert haben.
Abbildung 63: Druckereinstellungen Windows 11
Abbildung 64: Druckerart auf dem Client wählen
Abbildung 65: IP-Adresse auf dem Client eingeben
Abbildung 66: Druckertreiber auf dem Client auswählen
Abbildung 67: Drucker Beschreibungen geben
Abbildung 68: Erfolgreiches hinzufügen des Druckers oder Testdruck machen
Abbildung 69: Mein Testdokument des Clients konnte ausgedruckt werden
Das Testprotkoll konnte gedruckt werden!
Die Internetfreigabe ermöglicht dem Client den Zugriff auf das Internet über den Server.
Gehe zu den Eigenschaften der Netzwerkkarte, die mit dem Internet verbunden ist. Wähle den Tab "Freigabe".
Abbildung 70: Netzwerkkarte für die Freigabe umstellen
Abbildung 19: Netzwerkkarte für die Freigabe konfigurieren
Aktiviere die Option, die anderen Benutzern im Netzwerk die Nutzung der Internetverbindung des Servers erlaubt.
Führe einen Ping-Test zu "8.8.8.8" (Google DNS) aus.
Abbildung 71: Ping-Test auf Google-DNS
Öffne eine Website im Browser.
Abbildung 72: Google Website (Als Beweis)
Überprüfe das Internetsymbol in der Taskleiste.
Abbildung 73: Das "Kein Internet"-Symbol änderte sich zu Ethernet
Somit wäre der Druckdienst und der Server für mein Projekt vollständig konfiguriert! Ich habe alles, was ich zum Netzwerktesting brauche.